Covid19 Antikörpertest

Bei einem Antikörpertest wird nicht das Virus nachgewiesen, sondern die vom Körper im Rahmen der sogenannten Immunantwort gebildeten Antikörper, die das Virus bekämpfen sollen.

Acht bis neun Tage nach einer Infektion durch SARS-CoV-2, bildet der Körper den Antikörper Immunglobulin M (IgM) und etwa ab dem 14. Tag den Antikörper Immunglobulin G (IgG). Noch besteht keine sichere Kenntnis darüber, wie lange sich diese Antikörper halten und nachweisbar sind. Bei einem Nachweis von Antikörpern gegen SARS-CoV-2 gilt eine stattgehabte Covid-19 Infektion aber als sicher.

Wie beim Antigentest gibt es zum schnellen Nachweis von Antikörpern zwei verschiedene Techniken, die sich in Ihrer Leistungsstärke (Empfindlichkeit und Genauigkeit) unterscheiden: Die genauere FIA-Technologie und den einfachen immunchromatografischen Kassetten-Schnelltest.

Wir verwenden für den Antikörpertest ausschließlich die leistungsstärkere FIA-Technologie.

FIA Antikörpertest (Immunfluoreszenz-Methode)

Bei dieser Methode in Laborqualität wird ein Testmedium verwendet, auf dem ein chemisches, mit fluoreszierenden Partikeln versehenes  Nachweisreagenz aufgebracht ist. Durch ein Fluoreszenzsignal in dem für diese Methode nötigen Analysegerät wird bei Reaktionen mit den ggf. im Probenmaterial (Blut) vorhandenen Antikörpern (Ig M und Ig G) eine Fluoreszenz auf dem Testträger sichtbar gemacht. Die Stärke dieser Fluoreszenz wird im Gerät gemessen und ausgewertet. Das Ergebnis wird in Form eines Testwertes ausgedrückt.

Der FIA-Test ermittelt nicht nur positive oder negative Ergebnisse (qualitatives Ergebnis), sondern macht mit dem ermittelten Wert auch eine Aussage über die Menge der vorhandenen Antikörper in der Probe (quantitatives Ergebnis).